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Vor 100 Jahren:
Ein Freudentag für das obere WiesentalAm 6. Juli 1889 wurde in Anwesenheit von Großherzog Friedrich von Baden die Bahnstrecke von Zell nach Todtnau eingeweiht. Diese erste Meterspurstrecke in Baden hatte in der Folgezeit großen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung des oberen Wiesentales. Auch die Fremdenverkehrsorte zwischen Belchen und Feldberg profitierten von der Bahn, stiegen doch die Übernachtungszahlen sowohl im Sommer als auch im Winter an. Den 1. Weltkrieg, die Inflation und die große Arbeitslosigkeit hat die Bahn verhältnismäßig gut überstanden. Die Schäden, die der 2. Weltkrieg zufügte, blieben gering. Erst durch das sogenannte Wirtschaftswunder rutschte, wie auch andere Bahnstrecken, die Zell-Todtnauer Eisenbahn immer tiefer in die roten Zahlen, denn der nach der Währungsreform von 1948 immer stärker anwachsende Autoverkehr sowie die Verlagerung des Gütertransportes auf die Straße ließen das Verkehrsaufkommen der Zell-Todtnauer Eisenbahn ständig sinken. So wurde im Jahr 1966 der Personenverkehr, ein Jahr später der Gütertransport eingestellt. Hier wird die Geschichte der Zell - Todtnauer Eisenbahn, genannt "Todtnauerli", mit Hilfe eines bekannten einheimischen Historikers ins Internet gestellt. |
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